wassertropfen und wasserberge

Du brauchst:

1 Pipette

5-Cent- Münze

2-3 Blatt Küchenpapier

1 Glas Wasser

 

Und so geht es:

1. Tropfe mit der Pipette Wasser auf den Tisch.

 

2. Versuche dünne und dicke Tropfen zu machen.

3. Setzte zwei Tropfen direkt nebeneinander.

 

Beobachte genau wie die Tropfen aussehen!

 

4. Trockne den Tisch mit einem Küchentuch ab.

 

5. Lege die 5-Cent-Münze auf ein Küchentuch.

 

6. Probiere aus wie viele Wassertropfen auf die Münze passen.

 

7. Zähle deine Tropfen

 

Kurze Erklärung:

 

Die kleinen Teilchen des Wassers ziehen einander an wie winzige Magnete. Dadurch entsteht die sogenannte "Oberflächenspannung", die die Wassertropfen in diesem Experiment zusammenhält. Dank der Oberflächenspannung können sich kleine Tiere wie der Wasserläufer sogar auf der Wasseroberfläche fortbewegen.

 

Lange Erklärung für kleine und große Schlaufüchse:

 

Eine Folge der Bindungen zwischen Wassermolekülen im flüssigen Wasser ist die Oberflächenspannung. Die Moleküle in einem Wassertropfen ziehen sich prinzipiell alle mit der gleichen Kraft an. Teilchen im Inneren des Tropfens, die in alle Richtungen von weiteren Wassermolekülen umgeben sind, erfahren in alle Richtungen die gleichen Anziehungskräfte.

 

Wassermoleküle, die dagegen am Rand des Tropfens liegen, werden nur von den inneren Teilchen angezogen, denn um den Wassertropfen herum befindet sich Luft.

 

Daraus ergibt sich eine nach innen gerichtete Kraft, die dazu führt, dass die Oberfläche des Tropfens versucht sich zu einer Kugel zusammenzuziehen.

 

Die Kugelform ist am günstigsten, da hier die Oberfläche bei einem gegebenen Volumen minimal ist.

 

Dieses Experiment zeigt dir, dass sich Wasserteilchen gegenseitig anziehen und an der Grenze zur Luft die Oberflächenspannung bilden.

 

Fotos: Tatjana Bruns

Regentropenbild: Pixaby